Kreativ-Workflow
Mehrere KI-Modelle für Designarbeit kombinieren
Design ist selten eine einzige Entscheidung, sondern eine Kette: Richtung, Layout, Text, Kritik. Ein einzelnes KI-Modell für alles zwingt jedem Schritt dieselbe Denkweise auf. Mehrere Modelle zu kombinieren gibt jeder Phase genau das Denken, das sie braucht.
Verschiedene Modelle, verschiedene Design-Stärken
Manche Modelle sind stark bei divergierenden Ideen: viele Richtungen, schnell, ohne zu überdenken. Andere sind besser bei konvergierender Arbeit: ein Konzept schärfen, Schwächen erkennen und erklären, warum eine Option besser wirkt als eine andere.
Mit nur einem Modell bekommen Sie sein einziges Temperament für das ganze Projekt. Ein schneller Ideengeber kombiniert mit einem strengeren Kritiker spiegelt, wie gute Designteams ohnehin arbeiten.
Ein Workflow vom Briefing zum Konzept
Geben Sie zuerst allen Modellen dasselbe Briefing – inklusive Zielgruppe und Rahmenbedingungen. Lassen Sie Richtungen unabhängig entstehen, damit echte Vielfalt entsteht statt kleiner Varianten einer Idee.
Wechseln Sie dann vom Erzeugen zum Vergleichen. Legen Sie die Richtungen nebeneinander, lassen Sie die Modelle einander kritisieren und schauen Sie genau auf die Widersprüche. Widerspruch markiert meist die eigentliche Designentscheidung.
Aus Kritik bessere Entscheidungen machen
Ziel ist kein Ordner voller Optionen, sondern ein Konzept, das Sie vertreten können. Wenn die Modelle sich gegenseitig herausgefordert haben, lassen Sie sich eine konsolidierte Empfehlung geben – mit offen benannten Trade-offs.
So haben Sie die Arbeit und die Begründung dahinter. Fragt ein Kunde oder Teammitglied, warum diese Richtung, haben Sie eine echte Antwort – kein Ergebnis, das ein Modell zufällig zuerst lieferte.